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Der Schimmelpilz Rhizopus oligosporus oder verwandte Pilze kommen in der Natur vielfältig vor und wurden möglicherweise aus der Oberfläche von Malvenblättern gewonnen und seit Jahrhunderten von Menschen weitergezüchtet. Er bildet keine schädlichen Gifte, etwa Aflatoxine. Stattdessen leistet er eine Art Vorverdauung der Sojabohne für uns. Mit ihm im Verbund wirken immer auch andere aus der Umgebungsluft einfallende Mikroorganismen. In der Wirkphase des Rizopus oligosporus werden aber schädliche Keime im Wachstum gehemmt.
Untersucht sind günstige (verhindernde) Wirkungen des Tempeh auf abartige Gewebebildungen und Ablagerungen im Kreislaufsystem. Wer täglich 100 g Tempeh essen würde, könnte mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit vorbeugen gegen die beiden schlimmsten Erkrankungsarten der westlichen und nördlichen Welt.
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